Licht im Kastenwagen – warm, sparsam, dimmbar

Mit KI-Unterstützung erstellt. Produktangaben stammen von den Produktseiten bei Amazon, Erfahrungen mit eigenen Umbauten von uns. Wie die Texte entstehen

Wie viel Strom LED-Leuchten im 12-Volt-Bordnetz ziehen, was die Kelvin-Zahl über warmweißes Licht sagt und worauf du beim Dimmen und bei Akku-Leuchten achtest.

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Licht macht aus dem Kastenwagen abends einen Wohnraum. Hier sammeln wir, was wir zu Verbrauch, Lichtfarbe, Dimmen und stromunabhängigen Leuchten nachgelesen haben – mit Quellen, damit du alles selbst nachprüfen kannst.

Was LED-Leuchten im 12-Volt-Bordnetz verbrauchen

Ohne Landstrom versorgt die Wohnraumbatterie den Wohnteil mit 12-Volt-Gleichspannung. So steht es in der Bedienungsanleitung zur E-BOX, die Pössl online bereitstellt. Die Anleitung weist darauf hin, dass die Batterie nur einen begrenzten Energievorrat hat und Leuchten deshalb nicht über längere Zeit ohne 230-Volt-Versorgung laufen sollten.

Wie viel Strom eine Leuchte zieht, rechnest du mit der Formel für die elektrische Leistung aus: P = U × I, also Leistung gleich Spannung mal Strom. Ein Watt entspricht einem Volt mal einem Ampere (Lernhelfer). Umgestellt ergibt sich der Strom aus Leistung geteilt durch Spannung. CamperStyle rechnet das an einem LED-Strahler mit 1,5 Watt vor: An 12 Volt fließen 0,125 Ampere. Nach drei Stunden sind das 0,375 Amperestunden, nach acht Stunden 1 Amperestunde. Rechne das für jede Leuchte durch und zähle zusammen, dann siehst du, was ein Abend aus der Batterie nimmt.

Beim Kauf rät die Verbraucherzentrale, nicht nur auf die Watt-Angabe zu schauen. Die Helligkeit steht in Lumen auf der Verpackung.

Warmweiß: was die Kelvin-Zahl sagt

Die Lichtfarbe steht als Farbtemperatur in Kelvin auf der Packung. Laut Verbraucherzentrale gelten 2.700 bis 3.300 Kelvin als warmweiß. Dieses Licht hat einen relativ großen Rotlichtanteil und passt zu einer gemütlichen Atmosphäre. Über 5.300 Kelvin spricht man von tageslichtweiß, mit höherem Blaulichtanteil und anregender Wirkung. Für ein gemütliches Wohnzimmer nennt die Verbraucherzentrale 2.500 bis 2.700 Kelvin – für die Sitzecke im Kastenwagen ein brauchbarer Anhaltspunkt. Nach Angaben des Umweltbundesamts müssen Anbieter Daten zu ihren Lichtquellen in die EU-Produktdatenbank EPREL eingeben, darunter die Lichtfarbe in Kelvin.

Dimmen: Leuchte und Dimmer müssen zusammenpassen

Nicht jede LED lässt sich dimmen. Die Verbraucherzentrale schreibt, dass nur wenige Energiesparlampen und LEDs dimmbar sind und dass du das auf der Verpackung erkennst. Mit herkömmlichen Dimmern kann es vorkommen, dass LEDs flackern oder gar nicht leuchten, denn auch Dimmer haben eine untere Leistungsgrenze. Hersteller veröffentlichen Listen, welche Dimmer mit welchen LEDs harmonieren.

Wir planen, einen Touch-Dimmer HABA C-Line nachzurüsten. Eingebaut ist er noch nicht, eigene Erfahrungen haben wir also keine. Laut den Produktangaben bei Berger Camping ist er für LED- und Halogenbeleuchtung gedacht, für maximal 12 Volt Gleichstrom ausgelegt und hat eine maximale Leistung von 48 Watt. Mit P = U × I entspricht das bei 12 Volt 4 Ampere. Eine Mindestlast nennt die Händlerseite nicht. Die solltest du vor dem Einbau in den Unterlagen des Herstellers nachsehen und mit den Watt-Angaben der Leuchten vergleichen, die am Dimmer hängen sollen.

Elektrik: im Zweifel zur Fachwerkstatt

In der E-BOX-Anleitung steht, dass sich die Werte der Sicherungen auf die werksseitige Ausstattung des Fahrzeugs beziehen und Änderungen nur durch Fachpersonal vorgenommen werden dürfen. Der ADAC zählt Elektroarbeiten zu dem, was eine Camperwerkstatt beherrschen sollte. Wenn du einen Dimmer oder neue Leuchten anschließen willst und dir bei Leitungen und Sicherungen nicht sicher bist, ist sie die passende Anlaufstelle.

Akku-Leuchten, USB-Leuchten und Lichterketten

Leuchten mit eigenem Akku brauchen keine Leitung und lassen sich dorthin stellen, wo du sie gerade brauchst. Das gilt auch für USB-Leuchten mit eingebautem Akku. Das Umweltbundesamt hält Akkus anstelle von Batterien in der Regel für die bessere Wahl, wenn es nicht ohne Energiespeicher geht. Je nach Art und Handhabung lassen sie sich etwa 200- bis 1.000-mal aufladen. Bei Lithium-Ionen-Akkus nennt das UBA Umgebungstemperaturen über 40 Grad Celsius als nachteilig, achte im Sommer also darauf, wo die Leuchte liegt.

Für Gemütlichkeit sorgen Lichterketten. Laut ÖKO-TEST verbrauchen moderne LED-Lichterketten nur noch einen Bruchteil der Energie alter Dekorationen. Der Artikel nennt eine Zeitschaltuhr als nützlich und gibt den Rat der Verbraucherzentralen wieder, Lampen mit weniger als 3.000 Kelvin zu wählen. Läuft deine Lichterkette mit Batterien, gilt auch hier der Rat des UBA, wo möglich Akkus zu nehmen.

Zum Vergleich Licht im Kastenwagen

Quellen